FĂŒr wen ist eine Fettabsaugung geeignet?

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FĂŒr wen ist eine Fettabsaugung geeignet?

In Absprache mit dem plastischen Chirurgen entscheiden Sie sich fĂŒr eine Fettabsaugung. Diese Behandlung findet normalerweise unter Vollnarkose statt. Bei kleinen Konturdefekten wie ĂŒberschĂŒssigem Fett im Nacken ist eine LokalanĂ€sthesie ausreichend. Danach können Sie sofort nach Hause gehen. Sie werden einige Tage im Krankenhaus bleiben, um grĂ¶ĂŸere Eingriffe vorzunehmen.

Verwenden Sie blutverdĂŒnnende Medikamente wie Sintrom oder Ascal? Dann sagen Sie dies dem plastischen Chirurgen. Sie sollten die Einnahme solcher Arzneimittel vor der Operation vorĂŒbergehend einstellen. Sie können diese Arzneimittel einen Tag nach der Operation wieder einnehmen. Der plastische Chirurg gibt Ihnen hierzu Anweisungen.

Innerhalb von 1 bis 3 Monaten vor der Operation erhalten Sie von der Abteilung fĂŒr Zulassungsplanung einen Anruf fĂŒr eine vorlĂ€ufige Untersuchung: die Sprechstunde vor der Operation. Dies besteht aus einem Besuch beim AnĂ€sthesisten (dem behandelnden Arzt) und einem GesprĂ€ch mit einer Krankenschwester. Ihr Anrufschreiben enthĂ€lt zwei AnhĂ€nge: einen Ordner ĂŒber den Verlauf der prĂ€operativen Konsultation und den AnĂ€sthesie-Fragebogen. Sie mĂŒssen diesen Fragebogen wĂ€hrend der Konsultation des AnĂ€sthesisten ausfĂŒllen.

Kosten der Fettabsaugung

Ihr Arzt kann die Fettabsaugung möglicherweise nicht erstatten. Das hĂ€ngt von Ihrem Versicherungspaket ab. Aus diesem Grund wird der plastische Chirurg vor dem Eingriff bei Ihrer Krankenkasse eine Genehmigung fĂŒr Sie einholen.
Wenn die Krankenkasse den Antrag ablehnt, erhalten Sie von der Poliklinik fĂŒr Plastische Chirurgie automatisch ein Angebot fĂŒr die Operation. Sobald Sie die Zahlung getĂ€tigt haben, werden wir Sie kontaktieren, um den Operationstermin zu vereinbaren.


AnÀsthesie und Operation

Kurz vor der Operation markiert der plastische Chirurg den zu operierenden Bereich. Dann beginnt der AnĂ€sthesist mit der AnĂ€sthesie. Er / sie gibt eine Infusion in Ihren Arm, um FlĂŒssigkeit, Medikamente und AnĂ€sthesie zu verabreichen. Dann folgt die Operation.

Der plastische Chirurg besprĂŒht die zu behandelnde Stelle durch kleine Einschnitte an unauffĂ€lligen Stellen mit FlĂŒssigkeit. Diese FlĂŒssigkeit erleichtert das Absaugen von Fettzellen und reduziert den Blutverlust. Sobald die FlĂŒssigkeit aufgenommen wurde, fĂŒhrt der Chirurg einen Absaugschlauch durch die Hautschnitte. Dieser Saugschlauch ist an eine leistungsstarke Saugpumpe angeschlossen. Damit saugt der Chirurg das ĂŒberschĂŒssige Fettgewebe ab, bis das gewĂŒnschte Ergebnis erreicht ist. Der Chirurg setzt dann die Hautschnitte wieder ein. Manchmal fĂŒhrt der Chirurg auch SchlĂ€uche (Drainagen) ein, um ĂŒberschĂŒssige WundflĂŒssigkeit nach der Operation zu extrahieren. Diese bleiben einige Tage an Ort und Stelle, bis fast keine WundflĂŒssigkeit mehr produziert wird. Eine Operation dauert durchschnittlich eine Stunde.

Nach der Fettabsaugung

Nach einer Narkoseoperation gehen Sie zuerst in den Aufwachraum und dann zurĂŒck in die Krankenstation. Nach einer Fettabsaugung mĂŒssen Sie je nach Operationsstelle eine Strumpfhose, elastische BĂ€nder oder ein elastisches Korsett tragen. Dies ist notwendig, damit die Haut gut an der unteren Schicht haftet. Sie tragen diese drĂŒckende UnterwĂ€sche 4 bis 6 Wochen lang Tag und Nacht. Sie können diese UnterwĂ€sche nur ausziehen, wenn Sie sich waschen oder duschen. Sie können nach 24 Stunden duschen oder waschen.

Die Krankenschwester entfernt die Drainagen nach 1 oder 2 Tagen nach der Operation. Unmittelbar nach dem Eingriff ist die Haut geschwollen, verfĂ€rbt und empfindlich. Danach können Restschwellungen vorhanden sein und manchmal HĂ€rtungen, die erst nach Wochen oder manchmal Monaten verschwinden. Die Haut kann auch vorĂŒbergehend taub sein.

Nachsorge

Nach 1 oder 2 Wochen gehen Sie wie vereinbart zur Pflegeberatung. Die Krankenschwester prĂŒft die Wunde und entfernt die NĂ€hte.

Einige Wochen nach der Operation können schmerzhafte BlutergĂŒsse, geschwollene Haut und ein gutes GefĂŒhl auftreten. An den Knöcheln kann sich Feuchtigkeit ansammeln, die jedoch auf natĂŒrliche Weise verschwindet. Der Schmerz kann gut mit Paracetamol behandelt werden. Wenn dies nicht ausreicht, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Die Fettabsaugung birgt die gleichen Risiken wie jede andere Operation. Nach Blutungen und / oder Infektionen kann es vorkommen. Diese treten jedoch fast nie auf. Die Operation bietet Konturverbesserung, aber keine Perfektion. Gelegentlich wurde nicht alles ĂŒberschĂŒssige Fettgewebe entfernt oder das Ergebnis ist asymmetrisch. Dann ist eine zweite Fettabsaugung erforderlich. Eine Korrektur bestehender HautunregelmĂ€ĂŸigkeiten ist nicht möglich. Die Operation kann zu einer unregelmĂ€ĂŸigen HautoberflĂ€che fĂŒhren, da die Fettabsaugung schwierig zu dosieren ist. Der plastische Chirurg kann nicht genau ĂŒberprĂŒfen, wie viel Fett die Pumpe vor Ort absaugt. Das Endergebnis einer Fettabsaugung können Sie erst nach 6 bis 9 Monaten beurteilen.

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